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Geforce4 Ti 4600 Review Gainward Geforce4 Ultra/750 XP Golden Sample |
Autor: Daniel Waadt |
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(Seite 2/5) Die Anschlussmöglichkeiten: Die Grafikkarte verfügt über zwei DVI-Anschlüsse. Gainward hat auf VGA-Anschlüsse komplett verzichtet. Wer keinen Flachbildschirm besitzt, muss den Monitor über einen Adapter anschließen. Zwei von diesen DVI-to-VGA Adaptern werden deswegen mitgeliefert. In unserem Test konnten wir beim Einsatz eines solchen Adapters keine Einbußen bei der Bildqualität bzw. Bildschärfe feststellen. Trotzdem ist es etwas unverständlich warum Gainward gleich zwei DVI-Ausgänge verbaut hat. TFT-Monitore sind zwar stark im Kommen, doch die Mehrheit der Benutzer verfügt noch über Röhrenmonitore. Mit dem mitgelieferten Video In / Video Out Kabel kann beispielsweise ein Fernsehgerät angeschlossen werden. Das Kabel verfügt über einen S-Video In und Out Stecker und einen Composite Video In und Out Stecker.
Die Kühlung: Die Kühlung ist bei der Gainward Geforce4 Ultra/750 XP sehr gut gelungen. Sehr positiv ist der Lüfter aufgefallen. Während viele andere Hersteller auf drehzahlstarke Lüfter setzen, ist der Lüfter von Gainward recht laufruhig und neben dem Prozessorlüfter kaum wahrnehmbar. Auch die Speicherbänke müssen nicht auf eine Kühlvorrichtung verzichten. Vier Passivkühlkörper, von denen sich zwei auf der Vorderseite und zwei auf der Hinterseite befinden, sorgen dafür, dass der Speicher gut gekühlt wird. Ob das zu mehr Spielraum beim Overclocking verhilft, werden wir im diesem Artikel auch klären. Hersteller wie Visiontek, Asus, Creative etc. verzichtet dagegen komplett auf eine Kühlung des Speichers und vertrauen auf das Referenzdesign.
Software: Auf insgesamt vier CDs befindet sich die mitgelieferte Software. Auf der Treiber-CD findet man unter anderem den Detonator 27.50. Neuere Nvidia-Treiber können auch von unserer Download-Sektion heruntergeladen werden. Ein recht nützliches Tool von Gainward mit dem Namen EXPERTool ermöglicht es die Grafikkarte zu übertakten. Standardmäßig hat die Gainward Geforce4 Ultra/750 XP Golden Sample einen Chiptakt von 306 MHz und einen Speichertakt von 660 MHz (geprüft mit EXPERTool, RivaTuner und dem Geforce Tweak Utility). Aber auch Monitoreinstellungen können mit Hilfe dieses Tools vorgenommen werden. Ein 3D-Sterio-Treiber, E-Color und eine Shareware-Version von PowerStrip 3.02 befinden sich ebenfalls auf der Treiber-CD. Mit WinDVD wird auch ein sehr beliebter DVD-Player von InterVideo mitgeliefert. Auf der CD befindet sich die Version 3.1 von WinDVD. Ebenfalls von InterVideo kommt die Videobearbeitungs-Software WinProducer und WinCoder. PC-Spieler werden auch nicht vernachlässigt, da mit Serious Sam auch noch ein 3D-Shooter mitgeliefert wird. Trotzdem ist es etwas unverständlich warum noch Serious Sam 1 dem Paket beigelegt wird, obwohl Serious Sam 2 schon seit einiger Zeit auf den Markt ist.
FireWire Karte: Wie schon eingangs erwähnt, wird die Geforce4 Ultra/750 XP von Gainward mit einer FireWire-Karte (IEEE 1394 CARD) ausgeliefert. Nun stellt sich manch einer die Frage was FireWire überhaupt ist. Es handelt sich dabei um eine serielle Schnittstelle mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 400 MBit pro Sekunde. Zum Vergleich: USB arbeitet mit einer Transferrate von bis zu 12 MBit pro Sekunde. Wie bei USB können auch bei dieser Schnittstelle Geräte im laufenden Betrieb angeschlossen werden. Von den technischen Daten kann FireWire also überzeugen. Leider konnte sich FireWire bisher nur bei Apple-Plattformen richtig durchsetzen. An die FireWire-Schnittstelle können beispielsweise Festplatten angeschlossen werden. Viele Notebooks verfügen auch über einen FireWire-Anschluss. So kann die Karte auch dazu verwendet werden, um ein "FireWire-Netzwerk" zwischen Notebook und Desktop-PC einzurichten. Gainward will aber mit der FireWire-Karte in Verbindung mit einer Geforce4 Ti 4600 sicherlich Anwender ansprechen, die einen digitalen Camcorder besitzen und mit dem PC Aufnahmen bearbeiten wollen.
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