Vorwort:
Dem in unseren
Gefilden relativ unbekannten Hersteller
Visiontek ist, nachdem
er in den USA zur Nummer 1 im Bereich der Speicher und
Grafikkarten für PCs aufgestiegen ist, mit der Auslieferung der neusten
Nvidia GeForce 4 TI 4600 Grafikkarten in Deutschland ein
neuerlicher großer Wurf gelungen. Die Karte befindet sich
seit dem
12.02.2002 in den Händen von PC-Extreme. Zu diesem Zeitpunkt
konnte kein anderer Hersteller Karten dieses Typs in größeren
Stückzahlen an Endkunden ausliefern. Die Grafikkarte orientiert
sich bezüglich der implementierten Features und ihres Designs
stark an den aus Previews bekannten Nvidia-Referenz-Karten. Die
Erwartungen an die GeForce 4 Grafikkarten sind nicht nur
aufgrund ihres Preises von 499 Euro sehr hoch. Hier muss die Karte
im direkten Vergleich mit einer GeForce 3 zeigen, was in ihr
steckt. Für diesen Test kommt erstmals unser neues Highend-System bestehend aus einem Pentium 4 Northwood
2.2@2.53GHz in Kombination mit einem i845D-Mainboard zum
Einsatz.
Technische
Daten im Überblick:
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Vergleich |
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Detailierte
Bezeichnung |
GeForce 4
MX 420 |
GeForce 4
MX 440 |
GeForce 4
MX 460 |
GeForce 4
TI 4200 |
GeForce 4
TI 4400 |
GeForce 4
TI 4600 |
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Chip Takt |
250MHz |
270MHz |
300MHz |
? |
275MHz |
300MHz |
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Speicher Takt |
166MHz |
200MHz |
275MHz |
? |
550MHz |
650MHz |
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Triangles pro
Sekunde |
31 Millionen |
34 Millionen |
38 Millionen |
? |
125 Millionen |
136 Millionen |
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Füllrate |
1,000
Mpixel/s |
1,100
Mpixel/s |
1,200
Mpixel/s |
? |
4,400
Mpixel/s |
4,800
Mpixel/s |
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Speicherbandbreite |
2,7GB/s |
6,4GB/s |
8,8GB/s |
? |
8,8GB/s |
10,4GB/s |
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Maximaler
Speicherausbau |
64MB |
64MB |
64MB |
? |
128MB |
128MB |
Spätestens mit dem Erscheinen der GeForce 4 TI 4200 im April wird die
GeForce 3 TI 200 Serie auslaufen. Aus diesem Grund ist sie bereits aus
der
Übersicht entfernt worden. Die GeForce 4 TI 4600 stellt die
momentane Sperrspitze in der Nvidia-Produktfamilie für Entertainment
und Spiele dar und überflügelt ihre Konkurrenz bezüglich der
Performance deutlich, wie
die Benchmarks noch zeigen werden.
Lieferumfang:
Der
Lieferumfang ist auf das Notwendigste reduziert, um den Endkundenpreis
niedrig zu halten. Unabhängig davon ist die Karte mit allem
ausgestattet, was man für den normalen Gebrauch benötigt. Häufige
Beigaben wie Spiele gehören nicht zum Lieferumfang des Pakets.
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- Werbebroschüre
- Installationsguide
(englisch)
- Beschreibung zur Benutzung
des Video-In und Video-Out Ausgangs (englisch)
- Treiber-CD (inklusive
GeForce 4 Demos)
- Adapterkabel für Video-In
und Video-Out Anschluss
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Kühlung:
Die
Visiontek-Grafikkarte verfügt über einem GPU-Kühler (Graphic
Processor Unit) entsprechend dem Nvidia-Referenzdesign
für diesen Kartentyp. Bedingt durch seinen Aufbau wird die dem Kühler
entweichende Luft über die Speicherbausteine geleitet. Dies trägt
zu einer zusätzlichen Kühlung des Speichers bei. Leider erzeugt
der Lüfter bedingt durch seine hohe Drehzahl einen deutlich
wahrnehmbaren Ton. Im
Gegensatz zu den bei älteren Grafikkarten verbauten
Speicher handelt es sich bei den verwendeten Bausteinen um Typen in BGA-Bauform.
Bei dieser Bauform
sind die Kontakte zur Platine komplett auf der Unterseite der Chips
angeordnet (normalerweise werden die Anschlüsse in Form von "Anschlussbeinen"
an der Seite des Speichers ausgeführt). Dieser Umstand ermöglicht eine bessere Wärmeabgabe an die
Platine und ermöglicht es so den Herstellern, ohne aufwendige
Kühlverfahren, für die Speicherbausteine auszukommen.
Externe
Anschlussmöglichkeiten:

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Die Visiontek GeForce 4 TI 4600
besitzt neben dem obligatorischen 15-poligen Monitoranschluss
noch einen S-Video In/Out und einen DVI-Ausgang zur Ansteuerung
von LCD-Monitoren.
Nview:
Die neue nView Funktionalität
ermöglicht die gleichzeitige Benutzung von zwei Ausgängen, die
in Windows zu einem gemeinsamen Desktop vereint werden. Hierbei
sind sämtliche Kombinationen (15-poliger
Standard-VGA,
S-Video In/Out und 29-poliger DVI-I Digital LCD Anschluss)
möglich.
Personal Cinema Support:
Für die Verarbeitung von S-Video
In/Out Signalen ist der Philips SAA7108E Encoder/Decoder
zuständig. Dieser ermöglicht das Senden und Empfangen von
S-Video-Signalen von VCR, DVD, Camcordern und anderen Geräten. |

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