| AMD Duron 800MHz Review (Seite 1/4) | |||||||||||||||||||||||||||||
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Erstellt am: 19.02.2001 Vorwort: AMD war so freundlich und stellte uns einen Duron 800 MHz zur Verfügung. Dafür möchten wir uns besonders bei Herrn Gütter bedanken, der somit diesen Test ermöglichte. Mit dem Duron Prozessor brachte AMD im vergangenen Sommer einen Prozessor auf den Markt, der vor allem preisbewusste Käufer ansprechen soll. Wie auch schon der Celeron von Intel, besitzt auch der Duron einen kleineren L2-Cache, als der große "Bruder" Athlon. Dadurch ist der Prozessor preisgünstig, ohne dabei viel an Leistung einbüßen zu müssen. In diesem Test erfahrt ihr wie sich der Duron 800MHz in verschieden Benchmarks, wie z.B. 3DMark2000 schlägt. Zusätzlich haben wir den Duron per Multiplikator, als auch per Bustakt übertaktet und die Ergebnisse verglichen. Die Unterschiede, die die Benchmarks ermittelten sind beachtlich.
Technische Daten: Beide CPUs sind identisch, bis auf die Größe des L2 Cache. So sind der Duron, als auch der Athlon in 0,18µm gefertigt und verfügen über einen L1 Cache mit satten 128KB. Der standardmäßige Bustakt ist 100MHz DDR, was 200MHz entspricht. Der Duron verfügt über 25 Millionen Transistoren. Beim Athlon sind es sogar 37 Millionen Transistoren. Wie auch schon der Athlon benutzt auch der Duron den Socket A. Prozessoren in Socket A-Bauweise können wesentlich günstiger produziert werden, als Slot A Prozessoren.
Benchmarks:
Overclocking: Der Duron ist für Overclocker ein optimaler Prozessor, da der Duron viel mitmacht und sich schon mit Standardkühler ordentlich übertakten lässt. Beim Duron als auch beim Athlon gibt es die Möglichkeit per FSB zu übertakten, indem der Bustakt einfach von Standartmäßigen 100MHz erhöht wird. Hier sollten allerdings die restlichen Komponenten im PC auch mitmachen. Wichtig ist hier vor allem ein guter Speicher und ein Mainboard, das auf dem VIA KT133A Chipsatz basiert, da dieser auch für 133MHz Betrieb spezifiziert ist. Es können also auch die neuen Athlon C-Prozessoren, die für 133MHz Bustakt ausgelegt sind, auf diesen Mainboards verwendet werden. Wer über FSB übertakten will, sollte unbedingt darauf achten, dass Markenspeicher im PC steckt. Wir hatten NONAME-Speicher im PC und konnten den Bustakt nur minimal erhöhen, ohne dass es zu Abstürzen kommt. Mit Speicher von Infineon ist es dagegen problemlos möglich den Duron z.B. bei einem Bustakt von 125MHz oder auch mehr zu betreiben. (Multiplikator*FSB » 8x125MHz = 1000MHz; 7,5x133MHz = 1000MHz). Außerdem sollte die Kernspannung (Vcore) bei Bedarf von 1,6V/1,65V (je nach Standardtakt) auf 1,75V oder gar 1,85V erhöht werden. Um höhere Taktfrequenzen zu erreichen ist das Erhöhen der Kernspannung unabdingbar. Die zweite Möglichkeit besteht darin, einfach den Multiplikator zu erhöhen. Allerdings haben fast alle Prozessoren eine kleine Sperre. Es ist jedoch einfach diese Sperre aufzuheben. Hierzu muss man einfach nur die vier L1-Brücken auf dem Prozessor mit einem Bleistift verbinden. (siehe Bild). Ihr solltet darauf achten, dass ihr einen weichen Bleistift verwendet, da sie hierfür besser geeignet sind. Wen solche Eingriffe abschrecken, kann den Prozessor bei manchen Online-Shops wie z.B. PCTopWare schon unlocked kaufen. Hier eine kleine Skizze, auf der ihr seht, wie die Brücken geschlossen werden sollen. Die Brücken dürfen jedoch nicht gegenseitig verbunden werden. Also nicht von links nach rechts verbinden, wenn man den Blickwinkel des kleines Bildes betrachtet! Wir übernehmen keine Haftung für Schäden, die durch diesen Artikel entstehen! ¦¦¦¦ » ||||
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