| VapoChill Premium Edition im Test (Seite 4/4) |
Autor: Stefan Gebhardt |
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Testsystem: Für die folgenden Benchmarks verwenden wir eine Pentium 4 2.5 GHz CPU mit C1 Stepping. Die genannte CPU konnten wir anhand unseres Prometeia System auf eine maximale Frequenz von 3.4 GHz im Dauerbetrieb verifizieren. Trotz der im Vergleich zu dem Prometeia-Kühlsystem auf dem Papier vermeintlich schlechteren Leistungsdaten, erreichte das deutlich kleiner dimensionierte VapoChill Kühlsystem ebenfalls erstaunliche 3.4 GHz und übertraf damit unsere Erwartungen bei weitem.
Benchmarks: Die Ergebnisse der durchgeführten Benchmarks sind aus unserer Sicht selbstsprechend und bedürfen keiner weiteren Kommentierung. Bei allen Tests skaliert das System, bedingt durch den Einsatz von RDRAM-Speicher, hervorragend mit der erhöhten Frequenz der CPU und erreicht aus unserer Sicht sehr gute Leistungswerte. Da die in den Benchmarks erreichten Werte jenseits von Gut und Böse liegen, haben wir uns dazu entschlossen, einen weiteren Test mit realem Praxisbezug zu integrieren. Zu diesem Zweck ermittelten wir anhand des bekannten Programms TMPEnc die Zeit für die Wandlung einer einstündigen AVI-Quelldatei, in ein SVCD kompatibles MPG-File. Unter allen bisherigen Testprobanten ermöglicht das VapoChill System mit einer Zeitersparnis von 19 Minuten als einziges System die Datenkonvertierung in einer kürzeren Zeit als sie zum Abspielen erforderlich wäre.
VapoChill vs Prometeia im Vergleich: Zu den großen Pluspunkten des Produkts aus dem Hause asetek gehört zweifellos das optisch ansprechende Gehäuse mit einer überzeugende Verarbeitungsqualität, viel Platz für Erweiterungen, sowie einem verhältnismäßig geringen Gewicht. In dieser Disziplin geht das VapoChill System als eindeutiger Sieger vom Platz. Das wohl wichtigste Kriterium bei der Wahl eines entsprechenden Systems stellt mit Sicherheit die zu erreichende Performancesteigerung der CPU dar. An dieser Stelle konnte uns das Model aus dem Hause asetek trotz einer auf dem Papier vermeintlich geringeren Kühlleistungen im Vergleich zu dem Prometeia-System überzeugen. Wie unsere Tests gezeigt haben, erreichen beide Systeme mit 3.4 GHz das vermeintliche Maximalziel der verwendeten CPU, was einer Performancesteigerung von 900 MHz entspricht. In Kombination mit einer noch schnelleren CPU (Pentium 4 3.06 GHz) sollten Frequenzen im Bereich von 3.7 bis 3.8 GHz im Bereich des möglichen liegen. Zusammenfassend lässt sich in der Kategorie Performance kein eindeutiger Sieger ermitteln. Für das VapoChill System spricht ohne Zweifel der bessere Wirkungsgrad (Verhältnis der eingesetzten Energie in Relation zu der kompensierten Verlustleistung), während das Produkt aus dem Hause Chip-con eine deutlich niedrigere CPU-Temperatur unter allen Einsatzbedingungen vorweisen kann. Der bei dem Prometeia System zum Einsatz kommende Microfreezer lässt sich aufgrund seines Aufbaus leichter auf den jeweiligen Mainboards installieren. Aus diesem Grund eignet er sich aus unserer Sicht primär für die Zielgruppe von Anwendern, die häufiger einen Austausch der bestehenden CPU bzw. des Mainboards durchführen. Der Evaporator auf Seiten des VapoChill Systems glänzt ebenfalls mit einer hohen Verarbeitungsqualität und muss sich in dieser Disziplin nur knapp dem Prometeia System geschlagen geben.
Fazit:
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