| Swiftech MC 370 Test | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Veröffentlicht am: 14.04.2001 Hinweis: Die neue Version dieses Kühlers (MCX 370) wurde von uns auch schon getestet. Diesen Artikel findet ihr hier. Vorwort: Unser Dank geht an Herr Minkine von LISTAN, der uns den Swiftech MC 370 zuschickte und somit diesen Test möglich machte. Durch ein spezielles Verfahren, konnten 188 Aluminium Pins in die Bodenplatte eingelassen werden. Dabei ist die Bodenplatte aus 12,5mm starkem Aluminium gefertigt. Ob dies dem Kühler eine bessere Kühlleistung verschafft und wie er sich im Vergleich mit anderen Kühlern schlägt, erfahrt ihr in diesem Test.
Lieferumfang: Den Swiftech MC 370 gibt es in vier verschiedenen Varianten, die sich allerdings nur im Lüfter unterscheiden. Etwas weiter unten erfahrt ihr dazu mehr Details.
4 verschiedene Versionen: Den Swiftech MC 370 gibt es wahlweise mit Papst und YS-Tech Lüftern. Diese unterscheiden sich vor allem bei der Drehzahl und der damit verbundenen Lautstärke. Wir haben mit dem Papst Pro N/2GHH den schnellsten (aber auch lautesten) von diesen Lüftern getestet.
Befestigung: Die Befestigung ist eigentlich wie bei allen Kühlern von Swiftech etwas besonderes. Hier geht Swiftech seine eigenen Wege und versucht die Befestigung möglichst so zu bauen, dass es sehr schwer ist die Core zu beschädigen. Durch eine Feder wird zwischen Sockel und Kühlkörper die nötige Spannung erzeugt. Ich finde jedoch, dass die Feder nicht hart genug ist und so möglicherweise ein Bombenfester halt auf dem Sockel nicht gegeben ist.
Test-Setup & Ergebnisse: Um die Kühlleistung des Swiftech MC 370 festzustellen, testeten wir diesen zum einen mit unserem nicht übertakteten Duron 800MHz im Leerlauf und bei Volllast. Dabei eignete sich das Programm RC5 (vergleichbar mit Seti@home) hervorragend um Volllast herbeizuführen, welche wir bei 60 Minuten Betrieb als genügend erachten. Auch alle weiteren Tests wurden mit jeweils 60 Minuten langem Betrieb durchgeführt. Die Prozessorbelastung war dabei stets 100 Prozent. Damit der Swiftech MC 370 auch zeigen konnte, wie die Kühlleistung bei übertaktetem Zustand ist, stellten wir den Multiplikator auf 7.0 und den FSB auf 133MHz. Somit wurden auch Tests mit einem übertakteten Duron@933MHz durchgeführt. Unter gleichen Bedingungen testeten wir zudem noch einen NoName-Lüfter, der einen Wert von etwa 30 Mark hat, und den Blizzard S370-L der uns freundlicherweise von unserem Kollegen Konni von unserer Partnerseite Tech1 zur Verfügung gestellt wurde. Somit sollte ein kleiner Vergleich möglich sein. Da wir in Zukunft mehr Lüfter testen werden, werden die Vergleichsmöglichkeiten auch dementsprechend immer größer. Als Mainboard kam das Asus A7V 133 zum Einsatz.
Wenn der
Prozessor nicht beansprucht wird, liegen die Temperaturunterschiede
zwischen dem Blizzard und dem Swiftech Kühler noch eng beieinander.
Hier sind es lediglich Unterschiede von 0,5 °C bis 1 °C. Anders schaut es
dagegen bei dem Noname-Kühler aus. Dieser ist im direkten Vergleich mit
dem Swiftech MC 370 bei einem nicht übertakten Prozessor um 5,5 °C
wärmer. Wird der Prozessor mit 933MHz betrieben sind die Unterschiede
noch deutlicher zu sehen. Hier beträgt der Unterschied über 8 °C. Man
erkennt also, dass Overclocker mit einem Noname-Kühler in der Regel
recht wenig anfangen können.
Bei Volllast
schneidet der Blizzard-Kühler besser ab. Hier spielt anscheinend der
Kühlkörper die entscheidende Rolle, der bei dem Blizzard aus Kupfer
gefertigt ist. Kupfer nimmt die Wärme bekanntlich schneller auf,
speichert sie dagegen aber auch länger. Der
Blizzard-Kühler ist in Deutschland übrigens nicht erhältlich, sondern
kann nur direkt beim Hersteller in Amerika geordert werden. Dieser ist
mit 65 US-Dollar recht teuer, wenn man die anfallenden Frachtkosten noch
dazuzählt.
Fazit: Der Swiftech MC 370 kann mit seiner Kühlleistung überzeugen und gehört mit Sicherheit zu den besten Kühlern, die es momentan auf dem Markt gibt. Mit etwa 43 dBA gehört der Swiftech MC 370 mit Papst Pro Lüfter (N/2GHH) aber auch zu den lautesten Kühlern. Glücklicherweise gibt es den Swiftech MC 370, wie schon oben erwähnt, in drei verschiedenen Versionen. Es sollte also für jeden einen guten Kompromiss geben, der zwischen Leistung und Lautstärke wählen kann - der Preisunterschied ist von den günstigen und teuersten Varianten lediglich 10 Mark, die man sicherlich in eine leisere Kombination investieren sollte. Interessierte können den Swiftech MC 370 bei LISTAN bestellen.
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