| ThermoEngine mit Delta-Lüfter im Test | ||||||||||||||||||||||
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Veröffentlicht am: 04.06.2001 Vorwort: ThermoSonic hat eine neue Version des ThermoEngine produziert, die sich hauptsächlich im mitgelieferten Lüfter unterscheidet. Anstatt eines schwachen Lüfters ist bei der neuen Version ein extrem starker Delta-Lüfter dabei. Ansonsten ist mir im Vergleich zu dem Vorgänger nur die Farbe des Kühlkörpers aufgefallen, die nun deutlich dunkler ist. Wie sich der Kühler in unserem Test schlägt und wie stark er mit einem Sanyo-Lüfter ist, erfahrt ihr nur hier in diesem Test. An dieser Stelle möchten wir uns wieder bei Stanislav Minkine von LISTAN bedanken, der uns diesen Kühler sehr schnell zukommen lies und uns bei Fragen zur Seite stand.
Lieferumfang: Neben den üblichen Materialien gehört auch wieder 2 Gramm Silmore-Wärmeleitpaste zu dem Lieferumfang. Doch damit nicht genug. Außerdem enthalten ist ein 3- zu 4-pin Kabel. Da der Delta Lüfter eine sehr hohe Stromaufnahme hat, solltet ihr dieses Kabel auch verwenden und der Lüfter direkt am Netzteil anschließen, da ansonsten Mainboardschäden verursacht werden können. Erwähnenswert ist auch die Anleitung. Diese wurde von ThermoSonic stark verbessert und so wird jetzt mit sehr vielen Bildern und Texten erklärt, wie die Montage am besten klappt.
Kühlkörper: Der Kühlkörper unterscheidet sich von dem alten ThermoEngine kaum. Mir ist nur aufgefallen, dass die neue Version des ThermoEngine einen Kühlkörper hat, bei dem die Farbe dunkler ist. Ansonsten ist auch dieser Kühlkörper vollständig aus Aluminium gefertigt und hat 48 Kühl-Fins.
Lüfter: Der mitgelieferte Delta Lüfter gehört wohl zu den lautesten, aber mit seinen 7200 U/Min auch zu den stärksten Lüftern. Wen dies abschreckt, sollte wissen, dass es sogenannte 3pin zu 4pin Spannungsadapter gibt, die einen Betrieb mit 7 Volt anstelle von 12 Volt ermöglichen. Die Drehgeschwindigkeit und Leistung des Lüfters ist dann zwar nicht mehr so hoch, die Ohren wird es aber mit Sicherheit freuen, da der Lüfter dann auch sehr leise ist. So ein Kabel ist nicht im Lieferumfang enthalten. Bei Listan sind diese Spannungsadapter jedoch schon für 4,90 Mark erhältlich, weshalb Leute mit empfindlichen Ohren so ein Spannungsadapter gleich mitbestellen sollten.
Befestigung: Zu der Befestigung lässt sich sehr wenig sagen, da auch hier eine einfache Befestigungsklammer verwendet wird, die sehr stark gefedert ist und einen festen Halt gewährt. Die Befestigung ist insgesamt in Ordnung.
Test-Setup & Ergebnisse: Um die Kühlleistung des ThermoEngine festzustellen, testeten wir diesen mit unserem Duron 750 MHz im Leerlauf und bei Volllast. Dabei eignete sich das Programm RC5 (vergleichbar mit Seti@home) hervorragend, um Volllast herbeizuführen, welche wir bei 60 Minuten Betrieb als genügend erachten. Auch alle weiteren Tests wurden bei jeweils 60 Minuten langem Betrieb durchgeführt. Die Prozessorbelastung war dabei stets 100 Prozent. Als Mainboard kam das Asus A7V133 zum Einsatz. Ein Kupferspacer wurde auch bei jedem Kühler verwendet. Hinweis: Ab diesem Test verwenden wir einen Duron 750 MHz, anstatt eines Duron mit 800 MHz für die Messungen. Deswegen haben wir auch einige unserer zuletzt getesteten Kühler erneut eingebaut und getestet.
Fazit: Der neue ThermoEngine ist für mich die Überraschung schlechthin. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass der Kühler selbst mit dem Sanyo-Lüfter so gut ist. Die Konkurrenz hängt er mit seinem sehr starken Delta Lüfter locker ab und auch mit dem Sanyo-Lüfter ist er genauso gut wie der Blizzard S370, der aus Kupfer gefertigt ist. Mit dem Delta Lüfter sind die Temperaturunterschiede von Leerlauf zu Volllast erstaunlich gering. Der Thermoengine mit Delta Lüfter kühlt also in jeder Situation absolut konstant. Da per Spannungsadapter die Möglichkeit besteht, die Lautstärke nach unten zu Regeln, kann die neue Version des ThermoEngine wirklich jedem empfohlen werden. Schwächen sucht man hier vergebens. Der Preis ist mit 79 Mark auch unschlagbar. Diesen rundum überzeugenden Kühler bekommt ihr bei Listan. Am Schluss möchte ich noch auf die neu eingeführten Kühlercharts auf PC-Extreme hinweisen, die in Zukunft bei den vielen verschiedenen Kühlern für den nötigen Überblick sorgen sollten.
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